Sexuellen Missbrauch...

Was können Folgen sein????

... Depressionen, Essstörungen, Borderline, Persönlichkeitsstörungen...

Kurze Beschreibung:

Eine Depression in der Psychologie und der Medizin meist als depressive Episode bezeichnet, ist eine psychische Störung, die durch die Hauptsymptome gedrückte Stimmung, gehemmter Antrieb, Interessenlosigkeit und Freudlosigkeit, ein gestörtes Selbstwertgefühl und eine Abschwächung der Fremdwertgefühle (Verlust von Interesse/Zuneigung für früher wichtige Tätigkeiten oder Bezugspersonen, Schwund der emotionalen Resonanzfähigkeit, wobei sich der Patient seiner fehlenden Fremdwertgefühle schmerzhaft bewusst wird – von Betroffenen als Gefühl der Gefühllosigkeit bezeichnet) gekennzeichnet ist.

Essstörungen

Die bekanntesten, häufigsten und anerkannten Essstörungen sind die unspeziffische Ess-Sucht, die Magersucht (Anorexia Nervosa), die Ess-Brech-Sucht (Bulimia Nervosa) und die Fressattacken (neu: Binge Eating). Die einzelnen Störungen sind nicht klar gegeneinander abgrenzbar. Oft wechseln die Betroffenen von einer Form zur andern und die Merkmale gehen ineinander über und vermischen sich. Zentral ist immer, dass die Betroffenen sich zwanghaft mit dem Thema Essen beschäftigen. Bei allen chronisch gewordenen Essstörungen sind lebensgefährliche körperliche Schäden möglich.

 

Ess-Sucht

 

Ess-Süchtige essen zwanghaft und denken dauernd an "Essen" und an die Folgen für ihren Körper. Sie essen entweder zu viel und leiden an Übergewicht oder Fettleibigkeit, oder sie kontrollieren ihr Gewicht mit komplizierten Systemen von Essen, Diäten, Fasten und Bewegung.

Ess-Sucht führt häufig zu Übergewicht oder Fettleibigkeit (Adipositas), mit den zugehörigen gesundheitlichen und sozialen Problemen. Fehlernährung kann zu zusätzlichen Problemen führen.

Magersucht

 

Magersucht (Anorexia nervosa) ist durch einen absichtlich selbst herbeigeführten Gewichtsverlust gekennzeichnet. Durch Hungern und "Kalorienzählen" wird versucht, dem Körper möglichst wenig Energie zuzuführen, durch körperliche Aktivitäten soll der Energieverbrauch gesteigert werden. Die betroffene Person sieht dabei den eigenen körperlichen Zustand häufig nicht, sie empfindet sich als zu dick, auch noch mit extremem Untergewicht (Körperschemastörung).

 

Die Folgen der Magersucht sind Unterernährung, Muskelschwund und Mangelernährung. Die Langzeitfolgen sind z. B. Osteoporose und Unfruchtbarkeit. 5 bis 15 % der Betroffenen sterben, jedoch meist nicht durch eigentliches Verhungern, sondern durch Infektionen des geschwächten Körpers oder Suicid.

 

>siehe Seite "über"

 

Ess-Brech-Sucht

 

Bei der Ess-Brech-Sucht (Bulimie, Bulimia nervosa) sind die Betroffenen meist normalgewichtig, haben aber große Angst vor der Gewichtszunahme, dem "Dickwerden"; man kann das als "Gewichtsphobie" umschreiben. Sie ergreifen deshalb ungesunde Gegenmaßnahmen wie Erbrechen, exzessiven Sport, Abführmittelgebrauch, Fasten oder Einläufe. Dadurch kommt der Körper in einen Mangelzustand und es kommt zu so genannten Ess-Attacken, wobei große Mengen Nahrung auf einmal verzehrt werden. Neben diesen Heißhunger-bedingten Fressattacken kommt es noch zu stressbedingten. Das Überessen und Erbrechen wird häufig als "entspannend" erlebt.

Die Ess-Brech-Sucht kann zu Störungen des Elektrolyt-Stoffwechsels, zu Entzündungen der Speiseröhre, zu Zahnschäden sowie zu Mangelerscheinungen führen. Da durch einen gestörten Elektrolythaushalt das Herz angegriffen werden kann, kann es zu Herzversagen und somit zum Tod kommen.

Fress-Attacken (Binge Eating)

 

Binge Eating Disorder ist ein amerikanischer Begriff für Fress-Attacken (früher Fress-Sucht). Der Patient leidet unter anfallsweise auftretenden unkontrollierbaren Heißhungerattacken. Die Betroffenen essen in der Regel ungeheure Mengen an Lebensmitteln, haben Schwierigkeiten, zwischen Hunger/Appetit und anderen Bedürfnissen (z. B. Schlaf, Zuneigung, Unterhaltung) zu unterscheiden und ihren Körper richtig wahrzunehmen. Häufig setzt das normale Hungergefühl komplett aus. Als Kontrollversuch verordnen sie sich für die nächste Mahlzeit oder den nächsten Tag extreme Essregeln (bis hin zu Mahlzeiten völlig ausfallen zu lassen) oder überanstrengende Sportprogramme. In Kombination mit mit Sport-Sucht gibt es hier Parallelen zur Kotz-Fress-Sucht. Das Ausfallenlassen ganzer Mahlzeiten und auch das Beschränken der Nahrungsmittel auf ein Minimum führen erneut zu Heißhunger und damit einem Fressanfall.

Binge Eating führt häufig zu Übergewicht oder Fettleibigkeit (Adipositas), mit den zugehörigen gesundheitlichen und sozialen Problemen. Dicke fühlen sich als Versager und Aussenseiter.

Borderline

Die Borderlinestörung ist eine "emotional instabile Persönlichkeitsstörung". Die Borderliner neigen dazu, Impulse ohne Berücksichtigung der Konsequenzen zu beachten, und leiden unter häufigen Stimmungsschwankungen.
Betroffene haben nur geringe Fähigkeit vorauszuplanen, auch sind oftmals unangemessene Zornausbrüche möglich, die manchmal gewalttätigem Verhalten führen können.
Desweiteren sind das eigene "Ich Bild" und Zielvorstellung unklar oder gestört. Betroffene leiden aber auch an unbeständigen zwischenmenschlichen Beziehungen.
Auch emotialen Krisen mit Selbstverletzendem Verhaltn "SVV" Suiziddrohungen/versuchen führen.

Als Persönlichkeitsstörungen bezeichnet man in der Psychiatrie und Klinischen Psychologie verschiedene überdauernde Erlebens- und Verhaltensmuster, die von einem flexiblen, situationsangemessenen (normalen) Erleben und Verhalten in jeweils charakteristischer Weise abweichen. Sie sind durch relativ starre mentale Reaktionen und Verhaltensformen gekennzeichnet, vor allem in Situationen, die für die jeweilige Person konflikthaft sind. Die persönliche und soziale Funktions- und Leistungsfähigkeit ist meistens beeinträchtigt.

Persönlichkeitsstörungen werden nach charakteristischen Merkmalen unterteilt, wobei jedoch häufig Überschneidungen vorkommen. In der Psychiatrie und Klinischen Psychologie wurden verschiedene "Typologien" bzw. Klassifikationssysteme entwickelt.

Paranoide Persönlichkeitsstörung

Die paranoide Persönlichkeitsstörung (ICD-10: F60.0) ist gekennzeichnet durch Misstrauen (bis hin zur häufigen Annahme von Verschwörungen, um Ereignisse zu erklären), Streitsucht, dauernden Groll und starke Selbstbezogenheit. Handlungen bzw. Äußerungen anderer Personen werden häufig als feindlich missgedeutet.

Schizoide Persönlichkeitsstörung

 

Im ICD-10 wird die schizoide Persönlichkeitsstörung so beschrieben: "Eine Persönlichkeitsstörung, die durch einen Rückzug von affektiven, sozialen und anderen Kontakten mit übermäßiger Vorliebe für Phantasie, einzelgängerisches Verhalten und in sich gekehrte Zurückhaltung gekennzeichnet ist. Es besteht nur ein begrenztes Vermögen, Gefühle auszudrücken und Freude zu erleben."

In der wissenschaftlichen Diskussion wird auch der Begriff der "Secret Schizoid" (Heimlich Schizoide) behandelt. "Es gibt viele fundamental schizoide Personen, die (nach außen) einen verbindlichen, interaktiven Persönlichkeitsstil zeigen. Diese Patienten gehören zur Kategorie, die ich als 'heimlich schizoid' bezeichne", schreibt Ralph Klein in "Disorders of the self". Im ICD-10 gibt es diese Kategorie nicht.

Dissoziale Persönlichkeitsstörung

 

Typisch für die dissoziale Persönlichkeitsstörung (ICD-10: F60.2) sind Verantwortungslosigkeit und Missachtung sozialer Normen, Regeln und Verpflichtungen, fehlendes Schuldbewusstsein sowie geringes Einfühlungsvermögen in andere. Oft besteht eine niedrige Schwelle für aggressives bzw. gewalttätiges Verhalten, eine geringe Frustrationstoleranz sowie mangelnde Lernfähigkeit aufgrund von Erfahrung. Beziehungen zu anderen Menschen werden eingegangen, sind jedoch nicht stabil.

Menschen mit dissozialer Persönlichkeitsstörung kommen häufig mit dem Gesetz in Konflikt. Der ältere Begriff "Psychopathie" für diese Störung wird in der aktuellen Literatur nicht mehr verwendet.

Emotional instabile Persönlichkeitsstörung

 

Die wesentlichen Merkmale der emotional instabilen Persönlichkeitsstörung (ICD-10: F60.3) sind impulsives Handeln ohne Rücksicht auf die Konsequenzen, ständig wechselnde, oft unvorhersehbare und launenhafte Stimmungslagen, Unfähigkeit zur Vorausplanung, heftige Zornesausbrüche mit teilweise gewalttätigem Verhalten und mangelnde Impulskontrolle. Ferner besteht eine Tendenz zu streitsüchtigem Verhalten und Konflikten mit anderen, insbesondere wenn impulsive Handlungen durchkreuzt oder behindert werden. Zwei Erscheinungsformen können unterschieden werden: Ein impulsiver Typus, vorwiegend gekennzeichnet durch emotionale Instabilität und mangelnde Impulskontrolle, und ein Borderline-Typus, die Borderline-Persönlichkeitsstörung.

sorry... ging nicht kürzer...

 

18.8.07 01:55
 


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